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Karrierechancen, berufliche Weiterbildung sowie der wirtschaftliche und kulturelle Austausch zwischen Deutschland und den USA stehen bei der Pall Mall Foundation im Mittelpunkt. Dabei unterstützt die Stiftung Maßnahmen zur Förderung junger Erwachsener in ihrer beruflichen Qualifikation.

Im Rahmen ihres Engagements kooperiert die Pall Mall Foundation seit 2011 mit der GISMA Business School und vergibt Stipendien an deutsche und amerikanische Studenten. Die Stipendien ermöglichen die Teilnahme an einem achtwöchigen Austauschmodul innerhalb des Vollzeit-MBA-Programms (Master of Business Administration) der GISMA. Die Pall Mall Foundation übernimmt die Kosten für Flug, Unterkunft und die Lehrmaterialen für die ausgewählten Teilnehmer.

Einmal im Ausland leben und andere Kulturen kennenlernen – ein Traum für viele. Die Pall Mall Foundation bietet diese Chance. Junge Erwachsene aus Deutschland studieren während des Vollzeit-MBA-Programms zwei Monate an der Krannert Graduate School of Management der Purdue University, USA. Parallel verbringen die amerikanischen Studenten von der Krannert Graduate School of Management ein Modul an der GISMA in Hannover.

Die GISMA Business School geht zurück auf eine Initiative der Niedersächsischen Landesregierung und wird von führenden Wirtschaftsunternehmen unterstützt. Sie ist privatwirtschaftlich organisiert und geführt.

Brittany Hill
(an der GISMA von März bis Mai 2012)

Brittany Hill

Die Möglichkeit, in Deutschland an der GISMA Business School studieren zu können, ist etwas ganz Besonderes für mich. Ich freue mich jeden Morgen aufs Neue, wieder neue Wörter und Phrasen zu lernen, neue Eigenheiten zu entdecken und generell auf das spannende Alltagsleben in Deutschland. Mein allererster Eindruck nach meiner Ankunft war die Freundlichkeit der Deutschen. Ich habe in meinem Leben schon einige Länder bereisen dürfen, aber Deutschland – mit der Kombination von freundlichen Menschen und Effizienz – sticht besonders positiv hervor.

Das Studium an der GISMA ermöglicht es mir, von erfahrenen deutschen Professoren zu lernen und mich mit vielen deutschen Studenten, die sich in einer ähnlichen Lebensphase wie ich befinden, auszutauschen. Eine der wichtigen Erkenntnisse, die ich von meiner Zeit an der Business School mitnehme ist, wie wichtig es ist, Netzwerke aufzubauen und zu pflegen. Für mich ist die Möglichkeit, in Deutschland ein Netzwerk aufzubauen, unbezahlbar, vor allem, weil ich nach dem Studium in einem global ausgerichteten Unternehmen arbeiten werde.

Im Rahmen des Studiums konnte ich auch eine deutsche Firma besuchen. Der Besuch bei Sennheiser war ideal, um einen Einblick in eine deutsche Firma zu bekommen und im Gespräch mit deutschen Fachkräften ihre Prozesse kennenzulernen. Ich habe viel von dem Besuch mitgenommen und hoffe, davon auch etwas in meiner zukünftigen Laufbahn als Logistik Analyst anwenden zu können.

Von meinen deutschen Studienkollegen habe ich gelernt, hart zu arbeiten aber auch, nach getaner Arbeit die Freizeit zu genießen. Beim Grillen oder bei Kaffee und Kuchen haben wir über unser Leben und unsere Zukunftspläne nach bestandenem Studium gesprochen und auch oft gemeinsam Lieblingsplätze – Restaurants, Parks, Läden – und Hobbys ausprobiert.

Neben Hannover habe ich auch schon andere deutsche Städte besucht: Garmisch Partenkirchen, Hannoversch Münden und Berlin. Jede Stadt hatte ihr eigenes Highlight und ich habe überall etwas Neues kennengelernt: den höchsten Berg Deutschlands; typisches Leben in einer Vorstadt; Geschichte, die ich bisher nur aus Büchern kannte. Meine nächsten Ziele sind München und Hamburg – ich freue mich schon sehr auf den berühmten Marienplatz und auf die Landungsbrücken.

Ich kann kaum ausdrücken, wie dankbar ich für das Stipendium der Pall Mall Foundation bin, das mir so viele wundervolle Erfahrungen beschert hat. Je mehr Deutsche ich kennenlerne, umso mehr Freundschaften schließe ich. Mit Glück wird mich meine Berufslaufbahn nach Deutschland zurückbringen, aber auch wenn das nicht passiert: die persönlichen und beruflichen Kontakte, die ich dank des Stipendiums knüpfen durfte, werden mich mein Leben lang begleiten.

Nils Lüpkes
(an der Purdue University von März bis Mai 2012)

Nils Lüpkes

Mein Name ist Nils Lüpkes und ich mache gerade meinen MBA und bin für ein Modul an der Krannert School of Management, der betriebswirtschaftlichen Fakultät der Purdue University in West Lafayette, Indiana. Das Studium macht sehr viel Spaß, ist aber auch sehr anstrengend. Es ist vor allem eine einmalige Erfahrung!

Der erste Eindruck der USA ist sehr positiv – alle begegnen einem mit Offenheit und Optimismus. Der Servicelevel in diesem Land ist extrem hoch – die Menschen sind freundlich und hilfsbereit und es gibt für alles eine Lösung. Das öffentliche Verkehrssystem ist besser als erwartet, und zumindest in meinem Umfeld ist von einer Wirtschaftskrise nicht viel zu spüren.

Verglichen mit einer Universität in Deutschland ist dies hier eine andere Welt: Der Campus ist wie eine eigene Stadt. Hier gibt es alles, was man sich vorstellen kann; man müsste den Campus im Prinzip nicht verlassen. Das Gebäude meiner Fakultät ist modern und einladend gestaltet – und wird von Studenten aus aller Herren Länder bevölkert. Die größte Gruppe der internationalen Studenten kommt übrigens aus China. Generell ist das Umfeld hier sehr bunt und international, was die globalisierte Realität der heutigen Welt widerspiegelt. Das bisherige Highlight war dann auch eine ausgedehnte Campus-Tour bis spät in die Nacht, in der man das Leben dieser Studentenstadt erforschen konnte.

Im Mittelpunkt steht aber natürlich das Studium selbst: Mein Unterricht besteht nur aus Wahlfächern. Ich habe dabei eine sehr interessante Kombination von Fächern, die sich gegenseitig ergänzen und somit den Lerneffekt noch verstärken: Competitive Strategy, Management of New and Small Firms, Business Marketing und Managerial Accounting. Diese Fächer helfen systematisch gute Entscheidungen zu treffen, die auf Fakten basieren, aber auch Möglichkeiten jenseits des Tellerrandes eröffnen – immer unter den Aspekten der Effizienz und der Kundenorientierung.

Der Anspruch sowohl der Professoren als auch der Studenten ist sehr hoch, in der Woche bleibt wenig bis gar keine Freizeit. Jeden Tag habe ich Team-Meetings, um bestimmte Aufgaben zu besprechen. Hinzu kommt ein Consulting-Projekt mit einer international tätigen Firma aus Deutschland, bei dem ich mein Wissen gleich in der Praxis anwenden kann und einen Einblick in amerikanische Unternehmenskultur bekomme. Im weiteren Verlauf meines Aufenthalts ist ein Business-Trip nach Chicago geplant, um die Ergebnisse zu präsentieren.

Ich bin für das Stipendium der Pall Mall Foundation sehr dankbar, denn andernfalls würde mir diese wertvolle Erfahrung eines Auslandssemesters verwehrt bleiben. Es ist ein wichtiger und wertvoller Schritt in Richtung gelebter Internationalität und Professionalität und wird meine Karriere nachhaltig beeinflussen.

Cornelia Kappel
(an der Purdue University von Januar bis März 2012)

Cornelia Kappel

Für zwei Monate darf ich an der Krannert School of Management dank Unterstützung der Pall Mall Foundation studieren. Dies erfolgte im Rahmen eines Austauschmoduls, das optional an der Purdue Universität in den USA absolviert werden kann. Das achtwöchige Studium hier in den USA ist eine großartige Erfahrung, die ich jedem Interessierten nur empfehlen kann. Zum einen habe ich wertvolle Einblicke in US-Firmen durch z.B. Firmenbesichtigungen und Firmenpräsentationen bekommen, zum anderen habe ich viele neue Mitstudenten und Freunde sowie Professoren kennengelernt.

Der Uni-Alltag gestaltete sich jede Woche ähnlich, so dass sich schnell ein Studien-Rhythmus einstellte. An der Krannert School habe ich folgende Kurse belegt: Strategic Management, Operations Mangement, Introduction to Information Systems sowie meinen Wahlkurs International Finance. Alle Kurse waren sehr interessant und gestalteten sich abwechslungsreich. Insbesondere durch sehr häufige Teamarbeit hatte ich die Möglichkeit, viele Studenten etwas näher kennenzulernen, woraus sich sicherlich lang anhaltende Freundschaften entwickelt haben.

Eines der Highlights war ein Tagesauflug nach Chicago mit den neu gewonnen Freunden aus meiner Lerngruppe des Strategic Management Kurses. Aber auch einige andere Erlebnisse werden mir in Erinnerung bleiben. So durfte ich an einem Unternehmensbesuch durch den Operations Club teilnehmen. Besucht haben wir FedEx in Indianapolis, eines der größten Umschlagszentren von FedEx. Dieser Firmenbesuch war etwas Besonderes, da wir erst abends um 21 Uhr losgefahren und 4 Uhr morgens zurückgekommen sind. Um die produktivste Zeit des Logistikunternehmens zu erleben, ist eine Nachtbesichtigung unumgänglich. Wir konnten beobachten, wie die Pakete sortiert werden, und später im Control Tower, wie ca. alle drei Minuten ein Flugzeug gelandet und gestartet ist.

Natürlich habe ich während meiner Zeit hier an der Purdue Universität auch diverse kulturelle Unterschiede beobachten können. Zum einen betrifft das den Lebenstil in den USA. Da ist zum Beispiel die auffallende Kundenorientierung, die den Unternehmen gerade im Konsumgüterbereich zu immer neuen Ideen verhilft. Die Größe des Landes ist zunächst auch eine Umstellung. Viele Orte kann man zum Teil nur mit dem Auto erreichen, wobei West Lafayette mit der Purdue University ein Bussystem bietet, so dass die Supermärkte auch mit dem Bus erreichbar sind. Zudem sind die Menschen in den USA sehr offen, was es einfacher macht, Smalltalk zu führen und ein Gespräch aufzubauen.

Insgesamt ist es eine spannende und sehr lehrreiche Zeit, die ich auf keinen Fall missen möchte.

Jessica Werner
(an der Purdue University von Januar bis März 2012)

Jessica Werner

Mein Name ist Jessica Werner und ich studiere dank der Pall Mall Foundation für zwei Monate an der Purdue University in West Lafayette, Indiana. Jeder Auslandsaufenthalt gibt einem eine wunderbare Gelegenheit, sich von einer neuen Kultur und neuen Erfahrungen prägen zu lassen. In unbekannter Umgebung einfach man selbst zu sein ist ein tolles Erlebnis. Ich verbrachte bereits das Schuljahr 2005/2006 an einer amerikanischen High School und ging daher davon aus, dass mir die USA vertraut sein würden. Geholfen hat jenes Jahr in der Tat sehr, um mich auf die Erfahrungen hier einzustellen. Nichtsdestotrotz ist das Leben einer High School Schülerin ganz anders als das einer MBA Studentin! So freute ich mich über die Möglichkeit, sechs Jahre später wieder in das Land zurückkehren zu können, in das ich mich damals verliebt hatte!

Dank der engen Kooperation der GISMA Business School mit der Purdue University und einigen sehr engagierten Mitarbeitern wurde uns der Anpassungsprozess um einiges leichter gemacht. Alles war für uns vorbereitet und wir wurden schnell in die Purdue Family aufgenommen. Auch die Bildung der Arbeitsgruppen klappte prima. Sobald man sich an einander gewöhnt hatte, entstand eine ganz besondere Beziehung, die einen Erfolge feiern ließ, wenn man gemeinsam auf ein Ziel hingearbeitet hatte. Umso entspannter ist es in solchen Fällen, wenn man seine "Study Group" abends bei einem gemütlichen Abendessen persönlich näher kennenlernen kann. So hat sich auch der ein oder andere Trip nach Chicago ergeben, wodurch Freundschaften entstanden sind, die mit Sicherheit ein Leben lang halten werden!

An den ganz besonderen, universitären Teamgeist erinnere ich mich auch noch, wenn ich an mein High School Jahr zurückdenke. Es ist schon erstaunlich, wie kreativ die Amerikaner sind und welche Dinge man finden kann, die mit dem Purdue-Logo, dem Boilermaker-Zug oder dem bekannten "P" bedruckt sind! So deckte auch ich mich reichlich mit Purdue-Produkten ein. Dies macht es einem leicht, sich als Teil der Purdue-Familie zu sehen, wenn man zusammen Basketballsiege feiert. Es ist, als gehöre man schon immer dazu.

Auch das Kulturelle kommt an der Purdue University nicht zu kurz. Die Elliott Hall of Music, die inmitten des Purdue Campus' liegt, bietet zahlreiche Konzerte und Musicals an, wovon wir auch profitieren.

Ich bin stolz, ein Teil der Purdue Family zu sein und danke der Pall Mall Foundation, dass sie mir diesen Aufenthalt ermöglicht hat. Ich habe Vieles gelernt, was mir in Zukunft sehr von Nutzen sein wird!

Andy Magana
(an der GISMA von Januar bis März 2011)

Andy Magana

In vielerlei Hinsicht unterscheidet sich mein Leben in Deutschland von dem in den USA. Jeden Tag lasse ich Gewohntes hinter mir und muss mich neuen kulturellen und akademischen Herausforderungen stellen. Durch die Unterstützung der Pall Mall Foundation konnte ich die letzten fünf Wochen an der GISMA Business School in Hannover studieren. Ich absolviere derzeit mein erstes Studienjahr im MBA-Programm der Purdue Universität in West Lafayette, Indiana.

Eine Gemeinsamkeit von Deutschland und Indiana ist – leider – das kalte und wechselhafte Wetter. Aber außer dem Wetter gibt es nichts, über das man sich beschweren könnte. Die Möglichkeit, im Ausland in einem internationalen Umfeld zu studieren, ist eine unbezahlbare Erfahrung. Ich habe mich in meiner Zeit hier sehr weiterentwickelt. Beeindruckt bin ich von der Zuvorkommenheit der Deutschen. Jedes Mal, wenn ich um Hilfe bitte, versuchen die Menschen, mir in Englisch zu antworten. Die Deutschen und ihre Kultur kennenzulernen, war für mich bisher der wichtigste Aspekt meines Aufenthalts.

Die vielfältigen Erfahrungen, die ich in und außerhalb der Schule gemacht habe, nehme ich natürlich mit in die USA. So wie die gesellschaftlichen Events an der GISMA: Am „Kuchen-Tag“ zum Beispiel kann man seine Mitstudenten ganz zwanglos abseits des akademischen Alltags kennen lernen. Die Studenten an der GISMA kommen zu 80 Prozent aus dem Ausland und von dieser Internationalität kann man nur profitieren. In einem multikulturellen Umfeld zu lernen, ist natürlich eine Herausforderung. Sei es, seine Gedanken korrekt zu artikulieren, oder in einer Arbeitsgruppe an einer Fallanalyse zu arbeiten. Auch wenn meine Studienkollegen und ich alle sehr verschieden sind, so ist uns die Arbeitsmoral, die so ein hochwertiger Business-Lehrplan erfordert, gemein. Mit „harten“ Akademikern können viele sicherlich wenig anfangen, aber mich bringt dieses Studium weiter, mein Potenzial zu erkennen. Außerdem lernt man den Wert der Freizeit an Wochenenden neu zu schätzen.

Wenn sich am Wochenende Zeit zur Entspannung bietet, gestalte ich die Zeit völlig anders als in den USA. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, die Schule am Donnerstag zu verlassen und das Wochenende in einer fantastischen Stadt wie Berlin zu verbringen. Außerdem habe ich bereits so tolle Städte wie Düsseldorf oder Hamburg besuchen können. Meine Zeit in Deutschland hat mir gänzlich neue Perspektiven auf das Leben beschert. Auf die hätte ich verzichten müssen, wenn ich an meinem Schreibtisch in West Lafayette, Indiana, sitzen geblieben wäre.

Benjamin Florack
(an der Purdue University von Januar bis März 2011)

Benjamin Florack

Mein Name ist Benjamin Florack und dank der Pall Mall Foundation befinde ich mich gerade an der Purdue University in West Lafayette, Indiana, USA. Im Rahmen meines MBA-Studiums an der GISMA Business School in Hannover hat es mir die Pall Mall Foundation ermöglicht, insgesamt acht Wochen an unserer Partner-Universität in den USA zu verbringen. Die Purdue University zählt mit seinen rund 40.000 Studenten zu einer der großen Universitäten in den USA. Zu den Absolventen zählen unter anderem Nobel-Preisträger, CEOs namhafter Unternehmen und darüber hinaus 22 Astronauten unter ihnen sowohl der erste und bis dato der letzte Mensch auf dem Mond.

Die meiste Zeit in den letzten Wochen habe ich in der Krannert School of Management verbracht. Rawls Hall beherbergt die Master-Programme und ist inzwischen zu meinem zweiten Zuhause geworden. Das Curriculum entspricht dem der GISMA Business School, bietet darüber hinaus eine erweiterte Auswahl an Wahlfächern, von der ich derzeit profitiere. Teil des Programms sind team-basierende, praxisnahe Aufgabenstellungen, die neben dem theoretischen Inhalt auch Soft-Skills weiterentwickeln und zudem den interkulturellen Austausch fördern. Teamwork und gemeinsames Lernen prägen und bereichern das Programm.

Ein typischer Tag umfasst drei Vorlesungen (von vier Kursen, die ich derzeit belege: Operations Management, Strategic Management, Managing Information Systems und Procurement Management) in der Regel gefolgt von Team-Meetings und Vorbereitungen der Vorlesungen für den nächsten Tag. Zu diesem Zweck bietet Rawls Hall sowohl Team-Räume als auch offene Lernbereiche, die zudem Freiraum für soziale Kontakte bieten. Wöchentliche Events, wie z. B. die „Social Hour“, bieten zudem Freiraum, um mein persönliches Netzwerk weiter zu entfalten.

Neben dem Studieren bleibt aber auch noch Zeit, die USA „aus erster Hand“ zu erleben. Hier möchte ich ein paar Highlights erwähnen:

Mein Trip in die USA startete mit einem solchen. Ich durfte Silvester mit meinem GISMA-Mitstudenten und seiner Familie in New York City verbringen. Ein Erlebnis, das für mich unvergesslich sein wird. Besonders ist hierbei die herzliche Gastfreundschaft hervorzuheben, die mir entgegengebracht wurde. Ein weiteres Highlight war der Besuch des Basketball-Spiels Purdue Boilermakers gegen Michigan State University. In der ausverkauften Mackey-Arena, die über 14.000 Personen Platz bietet, wurde schnell deutlich, wer der Hausherr ist. Nach typisch amerikanischer Art und Weise haben die Cheerleader und die Universitäts-Band die Stimmung angeheizt. Die rund 6.000 schwarz gekleideten Studenten trugen das Übrige zu dieser bemerkenswerten Stimmung bei. Eine Randbemerkung: Purdue hat dieses Spiel mit 86:76 gewonnen.

Jessica Topletz
(an der GISMA von Januar bis März 2011)

Jessica Topletz

Als ich mich entschloss, in Deutschland zu studieren, wusste ich wenig über die deutsche Kultur, geschweige denn, dass ich jemanden aus Deutschland kannte. Ich hatte zwar einiges im Internet recherchiert, trotzdem war ich unsicher, was mich erwarten würde. Gleich am ersten Tag war ich beeindruckt vom öffentlichen Nahverkehr, der die ganze Stadt erschließt. In den USA findet man so etwas nur in den großen Städten. Ich war außerdem verblüfft, wie dicht alles beisammen liegt: Alle Geschäfte sind gut zu Fuß zu erreichen – ein Auto braucht man nicht.

Auf den ersten Blick wirken die Menschen ruhig und ernst, dabei aber sehr höflich. Wenn man sie aber näher kennen lernt, sind sie aufgeschlossen und lustig. Die Strukturiertheit der deutschen Kultur gibt einem Sicherheit und erleichterte mir das Einleben.

Die GISMA Schule hält auch viel Neues bereit. Der Unterrichtsstil ist durch mehr Diskussionen geprägt. Dadurch, dass die Studenten aus vielen verschiedenen Ländern und Kulturkreisen stammen, gewinnen diese Diskussionen an Tiefgang. Überhaupt sind die Studenten sehr hilfsbereit, führen die Neuankömmlinge sofort durch Hannover, helfen beim Kauf von Bus- und Bahnkarten usw. Ich habe viel über Business in Deutschland und anderen Teilen Europas gelernt. Zum Beispiel, dass es besser und höflicher ist, ein Anliegen persönlich vorzutragen, als eine E-Mail zu senden. Ich war noch sehr der amerikanischen Kultur verhaftet, wo alles am Computer erledigt wird. Ich ging automatisch davon aus, jemanden bei der Arbeit zu stören, wenn ich ihn in seinem Büro besuchen würde. Dabei ist es eine Geste der Höflichkeit. Nun habe ich eine andere Sicht von „guter Kommunikation“.

Mit meinen Studienkollegen von der GISMA habe ich Hannover erkundet. Super Einkaufsmöglichkeiten, viele gute Restaurants mit traditionellem deutschen Essen sowie Feldhockey, nur um einiges zu nennen. Mein Lieblingsplatz in der Stadt ist der Park mit seinen Gärten und Statuen. Trotz der Kälte spaziere ich gerne durch den Park, schau mir ein Hockeyspiel an und stelle mir vor, wie schön erst alles im Frühling sein wird.

Joel Bartlow
(an der GISMA von Januar bis März 2011)

Joel Bartlow

Die eineinhalb Monate, die ich bisher in Deutschland verbracht habe, waren eine großartige Erfahrung – vor allem in kultureller Hinsicht. Ich habe das Glück, mit Top-Talenten aus der ganzen Welt an der GISMA Business School in Hannover studieren zu können. Jeden Tag freue ich mich auf interessante Diskussionen mit den Studenten und den Dozenten – während des Unterrichts, beim Mittagessen oder gar abends bei einem Bier. Die Menschen an der GISMA sind überaus gastfreundlich und zuvorkommend und sie versuchen alles, um unseren Aufenthalt so angenehm und komfortabel wie möglich zu gestalten. So erklärten sie uns das öffentliche Verkehrssystem und machten uns mit allen Aktivitäten an der Schule vertraut.

Sehr viel Freude macht mir das Sightseeing, mehr über die einzigartige Geschichte Hannovers zu erfahren und einfach durch die Stadt zu joggen. Ich habe bereits Düsseldorf und München besucht und werde mir noch mehr von Deutschland ansehen, bevor ich in die USA zurückkehre. Mit einigen Studienkollegen wollen wir zum Karneval nach Köln – wir sind schon sehr gespannt darauf.

Das Lernen an der GISMA ist sehr intensiv und das Arbeiten in diversen Teams fordert einen, aber ich schätze die Unvoreingenommenheit der Teilnehmer und dass jeder Student seine Sicht der Dinge einbringt. Es ist faszinierend und aufregend, die deutsche Kultur und so viele Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund kennenzulernen. Die Leute sind sehr hilfsbereit, begleiten einen sogar dorthin, wo man hinmöchte, oder geben einem Einblicke in die deutsche Geschichte. In den eineinhalb Monaten, die ich jetzt hier bin, hat sich mein Bild von Deutschland sehr zum Positiven verändert.

Ein echtes Highlight war für mich der Besuch eines Fußballspiels von Hannover 96. Die Energie und der Enthusiasmus im Stadion waren fantastisch. Glücklicherweise hat Hannover das Spiel gewonnen und ich konnte mit einigen 96-Fans ausgiebig feiern. Es war ein großartiges Erlebnis, was mit nichts in den USA zu vergleichen wäre. Ich kann das nächste Heimspiel kaum erwarten!